Barkas B1000 KM/KLF

Wie schon an anderen Stellen erwähnt, ist die Feuerwehr mein erstes eigenes Auto.

 

Oktober 1984 wurde sie gebaut und das erste mal Zugelassen. Bis November 1991 diente sie als KLF in der kleinen Feuerwache Schwanensee, einem Ortsteil von Strasburg in der Uckermark. Als die Feuerwache 1991 aufgelöst wurde, ging das Fahrzeug direkt nach Strasburg und wurde dort umgebaut, um als Mannschaftstransporter für die örtliche Jugendfeuerwehr eingesetzt zu werden.

Kurz nach der Jahrtausendwende, es war März 2000, wurde das Fahrzeug in die Gemeinde Viereck verschenkt und sollte dort für die Beseitigung von Ölspuren auf der nahegelegenen Autobahn dienen.

Da mit dem Laufe der Zeit die Reparaturkosten zu hoch wurden, ist das Auto im September 2007 an Privat verkauft worden. Für ein paar Monate, genau gesagt bis November 2007, wurde das Auto in Prenzlau bewegt. Dann wurde es nach Halle weiterverkauft, wo ich es im Juli 2008 dann selber erwarb. Seit dem Zeitpunkt ist das Auto in meinem Besitz. Ich selber habe es als Mannschaftstransporter erworben und bin bis heute dabei die ehemalige Ausstattung des KLF zusammenzutragen.

 

Obwohl die Feuerwehr das 30 Lebensjahr noch nicht überschritten hat, ist es immer wieder schön zusehen, wie Menschen auf das Fahrzeug reagieren. Vor allem gibt es nur einen Bruchteil, der etwas daran auszusetzen hat (den 2-takt Geruch z.B.). Aber sonst sind es nur positive Erfahrungen und vor allem das Strahlen in den Augen der Kinder...

 

Bei Veranstaltungen der örtlichen Feuerwehren, werde ich demnächst auch mehr vertreten sein.

 

Ausstattung

 

Zu Ausstattung des Fahrzeuges gehört alles was für den ersten Löschangriff nötig ist. Besetzt mit 5 Mann, gehört zu dem Fahrzeug ein Anhänger mit 300 Metern Schlauch. Im innern sind eine Tragkraftspritze, Wasserführende Armaturen, Pressluftatmer und Utensilien für die Versorgung von Verletzten.

 

Reparaturen

 

Wie an jedem Oldtimer muss auch ich hin und wieder Reparaturen an der Feuerwehr vornehmen. Dabei wird auch das ein oder andere Detail verbessert.

So ist ein elektrischer Lüfter eingebaut, der den mechanischen ersetzt und mehr Luft fördert.

Weiterhin habe ich eine DIN Steckdose auf dem Armaturenbrett eingebaut.

Dort wo normalerweise die Standheizung sitzt, findet eine 2. Batterie ihr neues zuhause.

Nach 26 Jahren ist der Lack nicht mehr der Beste. An einem Freitagmorgen, habe ich das Auto dafür einmal in professionelle Hände gegeben...

...und am darauffolgenden Dienstag Abend, konnte ich es kaum glauben, was die Firma aus dem Lack noch mal herausgeholt hat.